Schulpartnerschaft Kreisgymnasium Heinsberg und Phoenix Secondary

Wandmalbild_Heinsberg

Aus der Begegnung zweier Schulen wurde eine langjährige Schulpartnerschaft:

Im Jahr 2009 besuchte die Schulleiterin des Kreisgymnasiums Heinsberg, Anne Krewald, die Phoenix Secondary School in Manenberg, Kapstadt. Ihre Schule unterstützte das dort durchgeführte Kunstprojekt colOURful busSHELTERs.

Seither haben vier SchülerInnengruppen aus Heinsberg die Schule in Manenberg besucht und verschiedene Projekte (Hilfe für das Wetland, Garten der Phoenix, Farbenfroher Container, Tisch und Bänke) gemeinsam mit den SchülerInnen der Phoenix High durchgeführt.

Im Sommer 2011 kamen erstmals sieben SchülerInnen und zwei Lehrer aus Manenberg/Kapstadt nach Deutschland. Neben dem Besuchsprogramm wurde ein gemeinsames Wandmalprojekt am Kreisgymnasium zum kreativen Höhepunkt des Austausches. Bei einem zweiten Besuch von vier SchülerInnen und einem Lehrer in 2013 wurde gemeinsam mit den Heinsberger Austauschschülern ein großes Gartenbeet auf dem Schulhof in Heinsberg bepflanzt.

Während der Austausche haben die SchülerInnen aus Südafrika und Deutschland die Lebenssituation der jeweils Anderen intensiv kennengelernt und durch den interkulturellen Austausch wertvolle Impulse für ihren weiteren Lebensweg erhalten.

Die südafrikanischen SchülerInnen haben gespürt, dass ihr Engagement im Rahmen der Partnerschaft belohnt wird: „Man kann das Unmögliche möglich machen“, wie der Schulleiter der Phoenix High, Shafiek Abrahams, es ausdrückte. Die internationale Partnerschaft bedeutet den Manenberger  SchülerInnen viel: Sie werden motiviert und auf ihrem Bildungsweg gestärkt.
Die deutschen SchülerInnen haben haben sich während des Austauschprogramms zum Teil erstmalig mit entwicklungspolitischen Fragestellungen und mit einem Leben in Armut und Gewalt auseinander gesetzt. Gleichzeitig haben sie aber auch die Vorteile einer anderen kulturellen Herangehensweise an Problemstellungen und die unbändige südafrikanische Lebensfreude erlebt. Inwieweit sie diese Erfahrungen zu einem kritischen Umgang mit der eigenen Lebenswelt – dem Leben im Überfluss und der daraus resultierenden möglichen Befriedigung nahezu aller individuellen Bedürfnisse – bewegt, bleibt abzuwarten.

Austausch und Projekt in Kapstadt waren 2014 sehr erfolgreich(Tisch und Bänke).