Kommunale Entwicklungs Zusammenarbeit (KEZ)

Kommunale Entwicklungs-Zusammenarbeit (KEZ)

„Voneinander Lernen – für eine zukunftsfähige Stadt“

Die Kommunen Aachen und Kapstadt organisierten in den Jahren 2015/16 und 2018/2019 diese Austauschprogramme. bei denen Mitarbeitende beider Verwaltungen Arbeitsweisen, Erfahrungen und Strategien in ihren Arbeitsfeldern rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz verglichen.

Unsere Erfahrungen und Beobachtungen zeigen, dass ein Lernen voneinander möglich ist! (pdf: LERNEN in EZ). Wirkungen zeigen sich nicht nur auf individueller Ebene: die Menschen verändern sich, und sie verändern ihre Einstellungen. Und noch mehr: sie adaptieren Ideen, die sie kennenlernen und setzen sie in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern um. Beispiel: eine deutlich offensive Bürgerorientierung der Bezirksverwaltung in Eilendorf und auch in Haaren zeichnet sich ab (pdf: Haaren Planungen). Impulse aus Aachen wurden in Kapstadt besonders im nicht-motorisierten Transport beobachtet, und die Kapstädter Gäste waren beeindruckt von Fördermöglichkeiten innerhalb der EU und der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt.

Vielfach sind uns die eigenen Stärken nicht bewusst und erst der ‘fremde’ Blick hilft, die positiven Aspekte neu zu sehen.

Die für 2020/2022 geplanten Austausche in ähnlichen Arbeitsfeldern konnten leider nicht realisiert werden. Wir hoffen diese nachzuholen, sobald die Pandemie überwunden ist.

RÜCKBLICK 2016/2018

Der RWTH-Campus wurde in Modellen und im Original bestaunt: besonders der Aachener Elektro-Kleinwagen e-Go und das Modell des autonomen Kleinbusses weckten das Interesse der Gäste.

Die Zusammenarbeit von Ordnungskräften und Polizei und Modelle der Bürger*innenbeteiligung waren thematisch für die Aachener sehr interessant und führten zu einigen Workshops in den Bezirken.

Mit den Besucher*innen fand auch ein Besuch im ‚Nelson Mandela-Park‘ statt, der auf Initiative des Fördervereins  vor einigen Jahren so benannt wurde. Auf dort aufgestellten Tafeln sind Zitate des bekanntesten Südafrikaners zu lesen. Die Kapstädter Gäste waren stolz, ihrem großen nationalen Vorbild so zu begegnen.

Neben vielen anderen Besichtigungen wurde im „Hirschgrün“-Garten die Zusammenarbeit von Verwaltung und Initiativgruppen vorbildhaft dargestellt.

Ein Projekt der Universitäten Aachen, Stuttgart und Kapstadt wurde einbezogen: Studierende aller drei Hochschulen arbeiteten unter dem Titel “Nachhaltigkeit durch kollektives Handeln am Beispiel städtischer Landwirtschaft” zusammen mit lokalen Partnern in Gärten an Schulen (pdf: summer school 2018).

RÜCKBLICK : November 2015

Oberbürgermeisterin Patricia de Lille begrüßte die Kolleg*innen aus Aachen Regina Brück, Sabine Vondensteinen, Ron Roger Breuer und Hermann Josef Ostlender herzlich und lobte die Zusammenarbeit der Verwaltungen. Die Aachener*innen verbrachten eine Woche mit vielen Erlebnissen, Erkenntnissen und Einsichten in die so ganz „anderen“ Bedingungen von Verwaltung und Leben am  Kap.

Juni 2015

Aachen-kapstadt-22-06-welcomeUnsere Gäste Grace Stead, Lindie Biurski und Eddie Scott hatten eine anspruchsvolle Woche: Exkursionen zum Windrad, zu Abfallentsorgungs-Anlagen, zum Energeticon in alsdorf. Vorträge über das Kapstädter smart driver!-training, die Förderung des Radverkehrs und altbau plus Aachen stärkten den intensiven Austausch. Auch öffentliche Sicherheit und Ordnung gehörte zu den Themen, in denen die beiden Stadtverwaltungen  und die AWA GmbH ihre Erfahrungen teilten und gemeinsame Projekte planten: neben den Themen Abfall und Nachhaltigkeit spielte auch der soziale Aspekt einer sicheren und sauberen Stadt eine große Rolle.

Projektleitung: Gabriele Schütz-Lembach und Caroline Noerenberg, 

Finanzierung: aus Mitteln des BMZ über die GmbH „Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen“ des Landes NRW mit einem Eigenanteil von 10 %, der zu gleichen Teilen von der Stadt Aachen und dem Förderverein der Partnerschaft aufgebracht wurde.

 

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